Lotto wurde von Lothar Lammers und Peter Weiand erfunden. Sie wollten ein neues Glücksspiel für Deutschland erfinden, an dem jeder ohne besonderen Kenntnisse teilnehmen konnte. Zu dem Zeitpunkt gab es nur das englische Fußball-Toto, dass im Gegensatz zum späteren Lotto, Sportkenntnisse erforderte.
Lotto sollte zu einem Glückspiel werden, an dem jeder (sowohl Männer, wie auch Frauen) teilnehmen konnte. Die Idee von Lothar Lammers war, das alte Lotteriespiel dahingehend umzufunktionieren. Als die Landesregierung in Nordrhein-Westfalen beschloßen hat, eine staatlich kontrollierte Lotterie einzuführen, begannen die beiden Freunde monatelang an einem Spiel zu arbeiten und erfanden schließlich die Spielformel "6 aus 49".
Die erste öffentliche Lottoziehung 6 aus 49 fand am 09.10.1955 um 16 Uhr in Hamburg statt.
Die allerersten Lottozahlen (3 12 13 16 23 41) wurden von dem Waisenmädchen Elvira Hahn gezogen. Damals mussten die Spielscheine noch von Hand ausgewertet werden. Kein Lottospieler hat es an dem Tag geschafft, sechs Richtige zu tippen. Erst am 13.11.1955, in der 6ten Veranstaltung, wurden (gleich von 3 Lottospielern) 6 Richtige getippt.
Im September 1965 wurde die Lottoziehung im Ersten ausgestrahlt.
Am 28.04.1982 um 21.20 Uhr, wurde im ZDF die erste Ziehung des Mittwochslotto übertragen. Die Spielformel "7 aus 38" wurde nicht nur wegen des günstigeren Preises schnell populär.
Am 01.06.1986 wurde die Spielformel an das Samstagslotto angepasst. Aus "7 aus 38" wurde das bekannte "6 aus 49". Der Preis stieg und erreichte das Niveau von Samstag. Zwei Ziehungen pro Spieltag, sorgten jedoch für die doppelte Spannung.
Am 06.12.2000 hat man die zweite Ziehung gestriechen. Durch die Übertragung der Gewinnsumme und somit den Jackpot auf beide Ziehungen, wurde die Auslosung am Mittwoch, zum Teil von Samstagslotto.